Weihnachtsgedichte aus dem 18ten, 19ten und 20ten Jahrhundert
Textsammlung
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Die heil'gen Drei Könige
Die heil'gen Drei Kön'ge aus Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:
"Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?"
Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter,
sie folgten einem goldenen Stern,
der leuchtete lieblich und heiter.
Der Stern blieb stehn über Josephs Haus,
da sind sie hineingegangen;
das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie,
die heil'gen Drei Könige sangen.
von Heinrich Heine
(1797 bis 1856)
Weihnachtsabend
Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus.
Weihnachten war's, durch alle Gassen scholl
der Kinderjubel und des Markts Gebraus.
( gesamtes Weihnachtsgedicht
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weitere Weihnachtsgedichte von Storm)
von Theodor Storm
(1817 bis 1888)
Rauhreif vor Weihnachten
Das Christkind ist durch den Wald gegangen,
sein Schleier blieb an den Zweigen hangen,
da fror er fest in der Winterluft
und glänzt heut morgen wie lauter Duft.
(
gesamtes Weihnachtsgedicht
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weitere Weihnachtsgedichte von Ritter)
von Anna Ritter (1865
bis 1921)
Epiphanias-Fest
Die heiligen drei König' mit ihrem Stern,
sie essen, sie trinken, und bezahlen nicht gern;
sie essen gern, sie trinken gern,
sie essen, trinken und bezahlen nicht gern.
( gesamtes Weihnachtsgedicht
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von Johann Wolfgang
von Goethe
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