| |
immanent
entgleisen ins neue. im wechsel.
dem takt
folgend langsam: ver-viel
sprechend, (mir) ver
borgen( ... im
warten, in worten
unmerklich
zäsur |...
bruch. du & ...) den anfang
im ende
verkennend er
hoffen.
& fallen ins weiter. & wieder ...
im weiter: im fallen:
zäsur |...
aus 2001
o.t.
aberworte fielen uns über schmale stege
kein zug wollte sich mehr in furchtlose miene stellen
die blicke lagen längst schräg glitten über
verhangene böschungen wir
beteten noch lange zur hohen espe gemeinsam eine große lichtung und
sahen nicht wie schlingen und wurzeln uns faßten sich
hoben uns zogen ins steinigste kiesel hinab unsere wünsche
betteten sich hölzern und splitterten an worten
wenn es abend wurde finster wir
lachten dann lügen vielleicht
aus 2003
dünen begradigt
hart an den rändern verworfener raumbesatz
rechenspur vom bauch her der abdruck ein rest
sich verdunkelnder worte leiser leer tropft haut in getünch wo
alles nur zunickt schau
kein besinnen fällt reich von glas nicht eine oase
läuft satt vom verhang süßer datteln
nicht neu dieser satzfall kein nachklang
auf losen verpfand
aus 2003
verschnitte
im begleich sucht die wurzel
ein haarspalt und
herzholz kirre
zimmert sich dielen unter schnelle
sohlen
ab
schnitt tritt ein
oder aus
sich
beruhig
ende lauf
weg
e
innen
aus 2002
tauwetter um halbzehn
gedanken gehen niemals pünktlich
der abschied zieht sich tief in halden fest
das personal im raum die leeren schattenrinden
wir karg besatz verschlafner schleensträucher
zu klamm im klimmen wund verstundet
geschmack von wilden dunklen beeren auf der zunge
wir schwinden bittersüß
aus 2004
def.
herzgesäu
erte melancholie -
dornenmärchen
entlehnt aus unsrer unschuldskammer
aus 2004
|